PsychTicipate
PsychTicipate steht für “psychology” und “participate” (“Psychologie” und “teilnehmen”, abgeleitet vom englischen Wort “participate”): Unser Ziel ist es, Menschen dafür zu begeistern, an psychologischer Forschung mitzuwirken.
Forschenden möchten wir eine Plattform geben, ihre Studie einer vielfältigen Gruppe von Teilnehmenden zu präsentieren.
Daher bieten wir einen Knotenpunkt um Forschende und die interessierte Öffentlichkeit miteinander zu verbinden.

Psychologische Studien
Psychologie beschäftigt sich damit, wie Menschen fühlen, denken und sich verhalten. Das kann soziale Zusammenhänge, wie z. B. Gruppenprozesse oder Persönlichkeitsunterschiede betreffen oder Wahrnehmungsvorgänge wie z. B. die Wahrnehmung von Farben. Oftmals strebt die psychologische Forschung dabei an, Aussagen zu treffen, die für eine größere Gruppe gelten, als man untersucht hat.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung ist die Bundestagswahl. Hier versucht man im Vorfeld das Ergebnis vorherzusagen, indem man eine repräsentative Gruppe von Leuten fragt, wen Sie wählen würden, wenn nächste Woche Wahl wäre.
Aus dieser Stichprobe zieht man dann Rückschlüsse auf alle Wahlberechtigten. Der Knackpunkt für die Genauigkeit der Vorhersage ist oftmals die Repräsentativität der Stichprobe, d. h. wie gut werden die relevanten Eigenschaften der Bevölkerung (= alle Wahlberechtigten) in der Stichprobe (= befragte Personen) abgebildet.
An vielen Untersuchungen in der Psychologie nehmen Personen teil, die Psychologie studieren.
Das hilft, aber es reicht nicht, denn die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf uns alle – d. h. Menschen verschiedenen Alters, an verschiedenen Stellen im Leben, mit verschiedenen Lebensbedingungen – leidet, denn nur ein geringer Teil von uns wird durch eine Stichprobe aus Psychologiestudierenden gut repräsentiert.
Forschung sollte aber alle mitnehmen, um belastbare Ergebnisse zu erhalten, die auf eine größere Gruppe von Menschen übertragbar sind. Das möchten wir fördern.